Migration-Testing
Mappings früh verproben, Cut-over ohne Überraschungen.
SQACE begleitet Datenmigrationen von der Mapping-Definition bis zur Vollbestand-Verifikation vor dem Cut-over, mit nachweisbarer Audit-Spur für MaRisk AT 9, BAIT/VAIT, DORA und NIS2.
30 Minuten, an Ihrem eigenen Use Case.
Das Problem
Migrationen werden zu spät fachlich geprüft.
Datenmigrationen scheitern selten am Übertragungsvorgang. Sie scheitern an unklaren oder falsch verstandenen fachlichen Mappings, und das fällt oft erst kurz vor dem Cut-over auf: dass Bewertungslogik anders interpretiert wurde, dass Spaltenbedeutungen sich überschneiden oder dass Sonderfälle aus dem Altsystem nicht abgebildet sind.
Korrekturen unter Zeitdruck sind teuer, Cut-over-Verschiebungen werden wahrscheinlich. Bei historischen Beständen kommt hinzu, dass Stichproben Sonderfälle systematisch unterrepräsentieren. Die kritischen Datensätze tauchen dann erst nach Go-Live im Reporting auf, oft in den ersten Quartalsabschlüssen oder bei aufsichtsrechtlichen Meldungen.
Die SQACE-Lösung
Begleitung von der Mapping-Phase bis zum Vollbestand.
SQACE setzt früh an, bei der Mapping-Definition, und prüft am Ende auf dem Vollbestand: in drei Phasen mit lückenlosem Audit-Trail je Lauf.
Vorgehen
Drei Phasen, ein Regelwerk.
Mapping-Definition
Fachexperten beschreiben die Übersetzung von Quell- in Zielstrukturen als regelbasiertes Mapping. SQACE rechnet das Mapping auf einer kleinen, fachlich repräsentativen Datenmenge nach und zeigt das Soll-Ergebnis. Inkonsistenzen werden früh sichtbar.
Iteration mit Abweichungsanalyse
Mit jeder Migrations-Iteration vergleicht SQACE den Ist-Output mit dem aus dem Mapping gerechneten Soll. Abweichungen werden klassifiziert. Fachexperten sehen, ob die Migrations-Logik dem definierten Mapping folgt.
Vollbestand-Verifikation in der Endphase
Vor dem Cut-over läuft SQACE über den kompletten Bestand. Restliche Ausreißer werden vor Go-Live behandelt, nicht im laufenden Betrieb.
Anwendungs-Migrationen (z. B. Salesforce → SAP)
SQACE prüft, ob Kontakte, Opportunities, Aktivitäten und individuelle Felder fachlich korrekt in das neue Datenmodell überführt werden.
Neue Handelssysteme mit historischen Positionen
Bewertungs-Snapshots aus dem Altsystem werden mit einer unabhängigen Berechnung im neuen System verglichen und Abweichungen ausgewiesen.
Legacy-DWH-Modernisierung auf Cloud-Plattformen
Beim Wechsel von Teradata oder Oracle auf Snowflake, Databricks oder BigQuery prüft SQACE die fachliche Identität der Reporting-Layer im Soll/Ist-Vergleich.
Konkret
- Fachliche Akzeptanz von Beginn an durch Mapping-Validierung am konkreten Datenbeispiel.
- Geringeres Cut-over-Risiko durch Vollbestand-Verifikation vor Go-Live.
- Wiederverwendbare Regelwerke für nachfolgende Migrationen und Modernisierungen.
Vorteile auf einen Blick
| Phase | Mit SQACE | Klassisches Vorgehen |
|---|---|---|
| Mapping-Definition | Regelbasiertes Mapping mit Soll-Ergebnissen am Beispiel | Excel-Dokumentation, manuelle Reviews |
| Iteration | Repräsentative Vollläufe mit Klassifikation | Stichproben |
| Endphase | Vollbestand-Verifikation vor Go-Live | Cut-over-Risiko |
| Audit-Spur | Lückenlos je Lauf | Im Projekt verstreut |
Compliance
Compliance-Nachweise als Nebenprodukt.
Datenmigrationen im Banking unterliegen MaRisk AT 9 und BAIT/VAIT, im KRITIS-Umfeld zusätzlich NIS2 und DORA. SQACE liefert pro Migrationsphase einen vollständigen Audit-Trail mit getesteten Datensätzen, angewandten Regeln und klassifizierten Abweichungen. So lassen sich Aufsichts-Reviews ohne nachträgliche Rekonstruktion vorbereiten.
Wie SQACE Produktivsysteme schont und Daten isoliert, beschreibt Sicherheit & Architektur.
FAQ
Häufige Fragen
Wie früh sollte SQACE im Projekt einsteigen?
Idealerweise schon in der Konzeptionsphase, bei der Mapping-Definition. Ein späterer Einstieg ist möglich, kostet aber Iterationen.
Reichen Stichproben für die Mapping-Validierung?
Für die Mapping-Validierung reichen kleine, fachlich gut ausgewählte Datenmengen. Vor dem Cut-over ist ein Vollbestand-Lauf empfohlen.
Wie viele Felder lassen sich realistisch mappen?
Migrationsprojekte mit mehreren Tausend Mapping-Regeln sind im produktiven Einsatz dokumentiert.
Wie wird mit system-spezifischen Datentypen umgegangen?
SQACE arbeitet auf einer kanonischen Darstellung. Konvertierungen, Rundungsregeln und Zeitzonen werden im Mapping explizit gemacht und versioniert.
Wird das Quellsystem belastet?
Nein. SQACE arbeitet auf extrahierten Datensätzen oder Replikationen. Produktivsysteme bleiben unangetastet.
Eignet sich SQACE auch für Sub-Ledger- oder Fusionsprojekte?
Ja. Fusionsmigrationen mit Doppel-Mandanten und Sub-Ledger-Wechseln zählen zu den typischen Einsatzbereichen.