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SQACE SQACE

Regression-Testing

Klein starten, fachliche Verifikation ausbauen.

Der risikoarme Einstieg: mit Baseline- und Regressionsvergleichen loslegen, ganz ohne fertiges Regelwerk, und die fachliche Verifikation Release für Release dort vertiefen, wo sie den meisten Wert bringt.

30 Minuten, an Ihrem eigenen Use Case.

Das Problem

Fachliche Testabdeckung scheitert oft am Einstieg.

Der Aufbau einer fachlichen Testmethodik wirkt groß: erst ein vollständiges Regelwerk, dann der erste Nutzen. Diese Reihenfolge bremst. Projekte verschieben den Start, und am Ende sichern Teams Releases doch wieder nur mit dem ab, was schnell geht.

Reine Regressionsvergleiche sind dieser schnelle Weg. Sie zeigen, dass sich nichts verschoben hat, aber nicht, ob der Ausgangszustand überhaupt richtig war. Wer dort stehen bleibt, baut Sicherheit auf einer Annahme auf.

Die SQACE-Lösung

Progressive Verifikation: Wert vom ersten Lauf an.

Sie starten mit einem Baseline- oder Regressionsvergleich, der kein Regelwerk voraussetzt: SQACE vergleicht den neuen Output gegen einen festgehaltenen Stand und klassifiziert die Differenzen. Sofort einsatzbereit, in CI/CD eingebunden.

Von dort wächst die Abdeckung: Sie ergänzen fachliche Regeln genau für die Stellen, an denen ein falsches Ergebnis teuer wird, und beantworten zusätzlich die Frage, ob das Ergebnis fachlich korrekt ist. Auf derselben Plattform, ohne Werkzeugwechsel.

Screenshot: Baseline Compare
Baseline-Vergleich mit klassifizierten Differenzen, ohne vorab definiertes Regelwerk.

Vorgehen

Vom Regressionsvergleich zur fachlichen Verifikation.

Baseline festhalten

Ein bekannter, korrekter Stand wird als Baseline gespeichert. Der erste Lauf braucht kein Regelwerk.

Regressiv vergleichen

Jede neue Version wird gegen die Baseline verglichen. Differenzen werden klassifiziert und im Release-Workflow sichtbar, bekannte Effekte lassen sich als erwartet markieren.

Fachliche Regeln ergänzen

Für die kritischen Stellen kommen Soll-Regeln dazu. SQACE prüft jetzt zusätzlich gegen ein unabhängiges Regelwerk, nicht nur gegen den Vorlauf.

Scope ausbauen

Weitere Pipelines und Bereiche kommen hinzu, mit derselben Methode, wiederverwendbaren Regelwerken und einer durchgängigen Testspur.

Konkret

  • Nutzen vom ersten Lauf an, ohne großes Vorab-Regelwerk.
  • Geringe Einstiegshürde für den Test/QA-Bereich, klarer Ausbaupfad zur fachlichen Verifikation.
  • Kein Werkzeugwechsel: Regression und fachliche Verifikation auf einer Plattform.

Vorteile auf einen Blick

Aspekt SQACE (progressiv) Reiner Regressionstest
Einstieg Ohne Regelwerk, sofort Ohne Regelwerk, sofort
Frage Erst: stabil? Dann: fachlich korrekt? Nur: hat sich etwas verschoben?
Falsche Baseline Wird durch fachliche Regeln aufgedeckt Bleibt unbemerkt
Ausbaupfad Schrittweise zur fachlichen Verifikation Endet beim Vorlauf-Vergleich

Compliance

Compliance-Nachweise als Nebenprodukt.

Auch der Einstieg erzeugt bereits eine belastbare Testspur: Jeder Lauf, ob Baseline-Vergleich oder fachliche Verifikation, wird mit Eingangsdaten, Vergleichsstand und klassifizierten Treffern dokumentiert. Die Nachweistiefe wächst mit der Abdeckung.

Audit-Trail je Lauf CI/CD-Integration MaRisk AT 4.3.4 DORA (IKT-Tests) Versionierte Regelwerke

Wie aus dem Einstieg eine durchgängige Migrationsabsicherung wird, zeigt der Use Case Data Migration & Testing.

FAQ

Häufige Fragen

Brauche ich für den Start ein fertiges Regelwerk?

Nein. Sie starten mit einem Baseline- oder Regressionsvergleich (alt gegen neu), ganz ohne Soll-Berechnung. Fachliche Regeln kommen schrittweise dazu, dort, wo sie den meisten Wert bringen.

Worin unterscheidet sich das von einem reinen Regressionstest?

Der Regressionsvergleich zeigt, dass sich das Verhalten nicht verschoben hat. Sobald Sie fachliche Regeln ergänzen, beantwortet SQACE zusätzlich die Frage, ob das Ergebnis fachlich korrekt ist, und das auf derselben Plattform, ohne Werkzeugwechsel.

Wie groß ist der Aufwand für den ersten Lauf?

Ein erster Baseline-Vergleich ist schnell aufgesetzt, weil er kein Regelwerk voraussetzt. Eine erste fachliche Verifikation entsteht typischerweise in zwei bis vier Wochen, abhängig vom Umfang und Datenzugang.

Lässt sich der Einstieg in CI/CD einbinden?

Ja. Über die REST-API laufen Regressions- und Baseline-Vergleiche in Jenkins, GitLab CI, GitHub Actions oder Azure DevOps mit. Releases werden erst freigegeben, wenn der Vergleich grün ist.

Was passiert, wenn die Baseline selbst fehlerhaft ist?

Ein reiner Regressionsvergleich erkennt das nicht, er bestätigt nur Stabilität. Genau dafür ergänzen Sie nach und nach fachliche Regeln, die unabhängig vom Vorlauf prüfen, ob das Ergebnis stimmt.

Muss ich mich früh auf einen großen Scope festlegen?

Nein. Sie starten mit einer Pipeline oder einem Datenausschnitt und erweitern den Scope, sobald der erste Nutzen sichtbar ist.

Starten Sie klein, mit einem Baseline-Vergleich an Ihrem eigenen Fall.